Fischland-Tour
Ahrenshoop – Althagen – Niehagen – Barnstorf – Wustrow – Ahrenshoop.

Ahrenshoop liegt auf dem Darß, seine Ortsteile Althagen und Niehagen jedoch auf dem Fischland. Hier verlief einst die Grenze zwischen Pommern, das im Laufe der Geschichte selbstständig, schwedisch und schließlich preußisch war, und dem lange unabhängigen Mecklenburg. Heute ist diese Landschaft vor allem eins: ideal zum Entdecken – am besten mit dem Rad.
Wir starten am Grenzweg / Ecke Dorfstraße und biegen in den Bernhard-Seitz-Weg ein, vorbei am Neuen Kunsthaus Ahrenshoop. Kurz hinter der Töpferei Löber führt ein kleiner Weg zu den Boddenwiesen, und ein Plattenweg führt uns direkt zum Althäger Hafen. Schon von weitem riecht man den Rauch der traditionsreichen Räucherei Zur Reuse – perfekt für einen kleinen Proviantstopp. Die Giebelhäuser am Hafen schmiegen sich malerisch an den Bodden, bevor der Weg weiter durch Althagen führt.
In Niehagen lohnt sich ein Abstecher rund um das historische Töpperhus: eindrucksvolle niederdeutsche Hallenhäuser liegen hier etwas erhöht mit weitem Blick über das glitzernde Wasser. Vorbei an Bauer Hartmann geht es offroad am Bodden entlang bis zu einer kleinen Badestelle, die zum Innehalten einlädt. Nun erreichen wir Barnstorf, bekannt für seine Gehöfte und Künstlerateliers. Schon bald erscheint die Silhouette der Fischländer Kirche von Wustrow.
Wir radeln durch den Hafen und die Parkstraße mit ihren alten Kapitänshäusern und werfen noch einen Blick auf die ehemalige Seefahrtsschule. Über den Deich geht es zur Seebrücke Wustrow, dann wenden wir uns Richtung Ostsee und folgen der Küste zurück nach Ahrenshoop.
Auf diesem Abschnitt wird das Ufer zunehmend höher, die Steilküste des Fischlands. Hier reiht sich ein Aussichtspunkt an den anderen, mit Bänken und Rastplätzen für kleine Pausen. Rechts liegt der Bakelberg, die höchste Erhebung des Fischlands. Kurz darauf erreichen wir das Hohe Ufer an der Grenze zu Ahrenshoop. Unser liebster Ausblick über die Ostsee, spektakulär bei jeder Jahreszeit. Von hier aus geht es wieder zurück zum Grenzweg und wir betreten erneut „pommerschen Boden“.
